Ein Fernglas Stativ schärft den Blick

Der große Vorteil des Fernglases ist seine Kompaktheit und Mobilität. Dieses optische Instrument ist schnell einsatzbereit, handlich und hat ein großes Gesichtsfeld. Dadurch kann man auch auf plötzliche und kurzzeitige Vorgänge gut reagieren und verpasst kaum einen interessanten Anblick. Möchte man aber ein Objekt genauer beobachten, wird nach einigen Minuten auch ein Fernglas scheinbar immer schwerer und das Bild immer unruhiger.

 

Besonders bei astronomischen Beobachtungen ist deshalb ein Fernglas Stativ eine große Erleichterung. Verwendet man ein Fernglas-Stativ hat man ein stabiles Bild. Das Auge adaptiert besser und man erkennt viele Feinheiten, die einem sonst entgehen würden. Soll das Gesehene mit einer Zeichnung dokumentiert werden, ist das kaum ohne ein Fernglas-Stativ sinnvoll machbar.

 

Bei schweren Ferngläsern und Ferngläsern mit mehr als 10-facher Vergrößerung ist ein Fernglas-Stativ geradezu eine Voraussetzung, um überhaupt vernünftig beobachten zu können. Neben dem meist verwendeten Dreibein Fernglas Stativ für die Beobachtung im Stehen gibt es auch Tischstative mit denen man im Sitzen arbeiten kann. Des weiteren werden auch Fensterstative zur Befestigung an der Autoscheibe sowie Einbeinstative angeboten. Letztere nehmen zwar das Gewicht des Fernglases auf und sind platzsparender für den Transport, haben aber den Nachteil, ständig festgehalten werden zu müssen.

 

Je nach Bauart, Marke und Qualität kann der Preis für ein Fernglas Stativ im 2 bis 3-stelligen Euro-Bereich liegen. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass das Stativ für das Gewicht des Teleskops ausgelegt ist und dass der Befestigungsanschluss von Fernglas und Stativ überein stimmen. Eventuell muss zusätzlich ein passender Adapter beschafft werden.